Glossar
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SexSex (engl. sex = Geschlecht) ist das biologische Geschlecht einesMenschen. Dieses wird i.d.R. anhand eines Kriterienkatalogs bestimmt, der sich anMerkmalen wie dem Chromosomensatz und dem individuellen Hormonhaushaltorientiert. Je nach Ausprägung dieser Merkmale werden Menschen als biologisch weiblich,männlich oder intersexuell eingestuft. Das biologische Geschlecht Sex ist nichtmit dem sozialen Geschlecht identisch (vgl. Gender). | ||
SexismusSexismus ist Ungleichbehandlung aufgrund des biologischen Geschlechts und beruht auf der Annahme, dass Männer und Frauen von Geburt an geschlechtsspezifische Eigenschaften, Stärken und Schwächen hätten. Hierbei werden die Kategorien Sex und Gender miteinander vermengt (vgl. Sex, Gender) und vermeintliche und tatsächliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden als Gründe herangezogen, allen Frauen und Männern bestimmte Kompetenzen zu- bzw. abzusprechen. Sexistisch ist es etwa zu glauben, Frauen seien von Natur aus fürsorglicher als Männer oder zu behaupten, Männer seien grundsätzlich leistungsfähiger als Frauen. | ||
StereotypeStereotype (gr. stereós = haltbar, fest; gr. typ = Gestalt, Modell) sind bildhafte, vereinfachende Vorstellungen in Bezug auf Personengruppen. Sie enthalten Aussagen darüber, welches Verhalten von einer bestimmten Gruppe voraussichtlich zu erwarten ist, und erleichtern so den Umgang mit Unbekannten. Wie die Vorstellung von unentwegt Tee trinkenden Engländern zeigt, müssen Stereotype nicht zwangsläufig abwertend sein (vgl. Vorurteil). Dem unbenommen sind auch viele negative Stereotype im Umlauf, die zu Abwertung und Ausgrenzung beitragen. | ||
Stereotype ThreatWenn Menschen mit einem ihre Identität betreffenden, negativen Stereotyp (vgl. Stereotyp) konfrontiert werden, kann das kurzfristig dazu führen, dass sich ihre Leistung im angesprochenen Bereich verschlechtert. Dieser Effekt, Stereotype Threat (engl. threat = Bedrohung) genannt, kommt offenbar durch die Angst der so Angesprochenen zustande, das Stereotyp zu erfüllen und wird so zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Ein Beispiel hierfür wäre etwa das unterdurchschnittliche Abschneiden von Mädchen bei einem Mathematiktest, nachdem ihnen gesagt wurde, dass weibliche Kinder mathematisch wenig begabt seien. | |

