Glossar
Dieses Glossar ist plattformübergreifend.
@ | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
L
LebenslagenDas Wort Lebenslagen trägt dem Umstand Rechnung, dass die Chancen, ein selbstbestimmtes und gutes Leben zu führen, nicht gleich verteilt sind. Hierbei spielen sowohl Faktoren wie örtliche Bildungsangebote, soziale Herkunft, Einkommen und Geschlecht eine Rolle, als auch individuelle Verpflichtungen – etwa, wenn ein Mensch für die Pflege eines Angehörigen verantwortlich ist. Auch verschiedene Denkmuster und Wertesysteme fließen in den Begriff der Lebenslagen ein und werden als prägend für die individuelle Lebensgestaltung begriffen. Weiterführend – Armut und wie sie sich auswirkt:https://www.herder.de/kiga-heute/fachbegriffe/armut/ http://soziologie-kompakt.de/w/Soziale_Ungleichheit | |
LookismusLookismus (engl. look = Aussehen) ist die Bewertung einer Personaufgrund ihrer körperlichen Erscheinung. Das Aussehen wird im Lookismus imPositiven wie im Negativen als Indiz dafür herangezogen, über welcheEigenschaften und Fähigkeiten eine Person verfügt (vgl. Zuschreibung). So haben etwa in Vorstellungsgesprächen Menschen Vorteile, dieals schön gelten: Sie werden i.d.R. als vertrauenswürdiger, intelligenter undleistungsfähiger als andere angesehen. | ||
LSBTIQ*/LSBTTILSBTIQ* ist eine Sammelform für eine soziale Allianz, die sich ausPersonen mit verwandten Interessenlagen zusammensetzt und meist im Kontext derForderung verwendet wird, die soziale Gleichstellung aller Geschlechterdurchzusetzen. Der Begriff besteht aus den je ersten Buchstaben folgenderIdentitätseigenschaften: L = Lesben, S = Schwule, B = Bisexuelle, T = Transsexuelle,I = Intersexuelle, Q = Queer. Ebenso verhält es sich mit demSammelbegriff LSBTTI, der allerdingsden Bezug zur Queer Theory bzw. Personen, die sich als queer identifizieren(vgl. Queer), ausspart. Mehr dazu im Gender Glossar. | ||

