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H

Hegemoniale Männlichkeit

Der Begriff hegemoniale Männlichkeit (altgr. hēgemonía =Heerführung, Vorherrschaft) geht auf die Geschlechterforscherin Raewyn Connell zurück und beschreibt eine gesellschaftliche Situation, in der eine bestimmte Form von Männlichkeit und mit ihr diejenigen Personen dominieren, die diese verkörpern und in ihrem Sozialverhalten zum Ausdruck bringen. Ausdrücklich sind hiermit nicht nur Frauen von der Herrschaft ausgeschlossen, sondern auch Homo-, Trans-und Intersexuelle.



Heterosexismus

Heterosexismus ist eine Geisteshaltung, die nicht-heterosexuelleDaseinsformen verneint und anderen Menschen geschlechtsspezifischeVerhaltensnormen aufnötigt. Im heterosexistischen Denken werden solche Männerund Frauen als normal begriffen, die sich entsprechend traditioneller Rollenmodelle(vgl. Geschlechterrollen) verhalten.Seinen Ausdruck findet Heterosexismus u.a. in der Privilegierungheterosexueller Paarbeziehungen und in der Abwertung von Homo-, Bi-, Inter- undTranssexuellen.

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Heterosexualität

Heterosexualität (altgr. héteros = anders, verschieden) ist die romantische und sexuelle Ausrichtung auf Partner des anderen Geschlechts.